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Eine
Collage, ein Psychotrip, Prodigy meets Tetsuo, ein Prisma an Eindrücken,
Entwürfen und Gedanken. Was lernt ein Kind über Liebe, wenn es im
Haus eines Holocaust Überlebenden aufwächst. Der Regisseur und Reiseleiter
Karl Nussbaum schafft es, den Zuschauer mit einer apokalyptischen,
wie auch intimen Bild- und Wort-Reizüberflutung zu bombardieren,
ohne dass für einen einzigen Moment die Faszination verloren geht.
Er verwebt seine persönlichen Gedanken mit populärer Kultur, kollektiver
Erinnerung und bekannter Vergangenheitsanalyse und entwirft ein
Panoptikum, das Augen, Ohren und Hirn gleichzeitig gefangen nimmt.
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