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In
seinem 10.Film DOLLS verknüpft Kitano drei romantische Tragödien
meister-haft. Das übergreifende Thema ist die ewige Liebe. Der poetische
Fluß der Bilder wird unterstützt durch die Kostüme von Yojhi Yamamoto
und die Farbgestaltung. Es wird postuliert, daß im Gegensatz zur
flüchtigen Zeit die Liebe von ewiger Natur ist. Vor diesem Hintergrund
entfalten sich die 3 Geschichten. Die Eröffnungsszene, eine traditionelle
Puppenperformance, gibt den Rahmen vor. In der ersten Episode sehen
wir ein Paar, dem eine glückliche Ehe bestimmt schien, bis er, dem
Wunsch seines Chefs entsprechend, die Tochter des Chefs heiratet.
Am Tag seiner Hochzeit erfährt er von ihrem Selbstmordversuch, schmeißt
alles hin und flüchtet mit ihr. Doch die Geschichte nimmt ein tragisches
Ende. In der 2.Episode sehen wir einen alternden Yakuza-Boss, der
es nach 30 Jahren der Trennung noch einmal mit der Liebe seines
Lebens versuchen will. Doch das Experiment endet tödlich. Im 3.Teil
beobachten wir einen weibl. Popstar, der sich nach einem Unfall
zurückzieht, doch ein devoter Fan kann nicht von ihr lassen....
Die grundlegende Aussage des Films, daß alle Menschen im Grunde
Puppen sind, die am Faden des Schicksals baumeln, wird durchgehend
eindrucksvoll illustriert.
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