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dolls | Japan 2002 | 114 min. | OmU

R/B: Takeshi Kitano; P: Masayuki Mori, Takio Yoshida; K: Katsumi Yanagishima; D: Miho Kanno, Hidetoshi Nishijima, Mihashi Tatsuya

In seinem 10.Film DOLLS verknüpft Kitano drei romantische Tragödien meister-haft. Das übergreifende Thema ist die ewige Liebe. Der poetische Fluß der Bilder wird unterstützt durch die Kostüme von Yojhi Yamamoto und die Farbgestaltung. Es wird postuliert, daß im Gegensatz zur flüchtigen Zeit die Liebe von ewiger Natur ist. Vor diesem Hintergrund entfalten sich die 3 Geschichten. Die Eröffnungsszene, eine traditionelle Puppenperformance, gibt den Rahmen vor. In der ersten Episode sehen wir ein Paar, dem eine glückliche Ehe bestimmt schien, bis er, dem Wunsch seines Chefs entsprechend, die Tochter des Chefs heiratet. Am Tag seiner Hochzeit erfährt er von ihrem Selbstmordversuch, schmeißt alles hin und flüchtet mit ihr. Doch die Geschichte nimmt ein tragisches Ende. In der 2.Episode sehen wir einen alternden Yakuza-Boss, der es nach 30 Jahren der Trennung noch einmal mit der Liebe seines Lebens versuchen will. Doch das Experiment endet tödlich. Im 3.Teil beobachten wir einen weibl. Popstar, der sich nach einem Unfall zurückzieht, doch ein devoter Fan kann nicht von ihr lassen.... Die grundlegende Aussage des Films, daß alle Menschen im Grunde Puppen sind, die am Faden des Schicksals baumeln, wird durchgehend eindrucksvoll illustriert.

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3.10. 22.30 Hackesche Höfe
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