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klipzona videoclips | polen . slowakei . slowenien . tschechien . ungarn

Die multimediale-interdisziplinäre Arbeitsweise in der postmodernen Kunst Ende der 70er / Anfang der 80er brachte auch in Ungarn Filmemacher, visuelle Künstler und Musiker zusammen. Daraus resultierten beispielsweise die wegbereitenden Film- und Videoarbeiten von Gabor Body, der die legendären Punkschamanen Rasende Leichenbeschauer imageprägend auf Zelluloid bzw. Magnetband bannte. Oder die Künstlergruppe AE Bizottsag, für die Musik, bildende sowie darstellende Kunst, und audiovisuelle Medien gleichberechtigte Elemente einer übergreifenden Vision waren, vom Ansatz her mit Devo oder Talking Heads vergleichbar. Oder Peter Ivan Müller von der Punkband URH (später Control Group), neben seinen musikalischen Aktivitäten Regisseur u.a. des clipähnlichen 'Yassasin Comes and Goes' (mit Musik von CG-Mitgliedern und dem Kopf der Gruppe Balaton und späteren Filmkomponisten und Hauptdarsteller von Bela Tarrs Satantango, Mihaly Vig). Politische Veränderungen in Ungarn erfolgten allmählicher als in anderen ehemaligen sozialistischen Ländern; marktwirtschaftliche Tendenzen gab es in der dortigen Musikwirtschaft schon seit etwa 1980. Heute bestimmen zwar die Aktivitäten der internationalen Majors (der Musiksender Z+ wurde kürzlich von VIVA gekauft) das Musikvideogeschehen, aber unabhängige Labels wie Bahia oder die Band Korai Öröm produzieren nach wie vor außergewöhnliche Clips.

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6.10. 21.30 Babylon Mitte
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