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Wie
in seinem Debüt MNAGA
- HAPPY END spinnt Zelenka um reale Personen – hier Liedermacher
Jaromír Nohavica, die renommierte Folkgruppe Cechomor, Killing Joke
Frontman Jaz Coleman (heute Gastdirigent bei den Prager Philharmonikern)
u.a. – eine fiktionale Geschichte, die vielleicht wahrer ist als
die Realität. Während eines Alkoholentzuges lernt Nohavica den holländischen
Dokumentarfilmer Jan kennen, der ihn mit sein Kamera fortan ständig
begleitet. Das plötzliche Schweigen von Nohavicas musikalischem
Partner Karel führt ihn zu Cechomor, die bisher ihr musikalisches
Dasein auf Hochzeiten, Beerdigungen und in Fahrstühlen (wo Coleman
ins Spiel kommt) fristeten. Die Begegnung erweist sich für Nohavica,
Cechomor und auch Jan als schicksalhaft; Grenzen zwischen Traum
und Wirklichkeit, irdischem Dasein und Transzendenz und auch zwischen
Identitäten verwischen zunehmend, formal unterstützt durch die Verwebung
von DV- und Filmmaterial. Ein mit lakonischem, mitunter absurdem
Humor und großartiger Musik durchsetztes filmisches Vexierspiel.
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