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outsider
| Slowenien
1997 | 104 min.
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| R/B:
Andrej Kosak; P: Bindweed Soundvision/RTV Slovenia; D: Davor Janjic,
Nina Ivanic, Zijah Sokolovic, Uros Potocnik, Mirands Caharija |
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Der
17-jährige Sead kommt als Sohn einer 'gemischten' Ehe (ein Elternteil
stammt aus dem ungeliebten Bosnien) um 1980 nach Ljubljana. Sead
findet in der Schule schwer Anschluß; nur Bomber, der Anführer einer
Punkbande, akzeptiert ihn. Sead schließt sich Bombers Gang an und
mutiert zum Punksänger 'Sid' (eine Hommage an den verstorbenen Sex
Pistols-Bassisten). Bald liegt Sid mit der staatlichen Autorität
im Clinch und auch mit seinem patriarchalisch denkenden Vater, der
als Armeeoffizier in seinen Augen den Unterdrückerstaat verkörpert.
Als man dann den todkranken Marschall Tito in eine Ljubljaner Klinik
einliefert, werden in der Stadt strenge Sicherheitsmaßnahmen verhängt
– und die lodernden Spannungen zwischen Staatsgewalt und Subkultur
erreichen den Siedepunkt.
Kosaks Spielfilmdebüt (davor realisierte er über 500 Werbespots
und Musikclips) thematisiert den Anfang vom Ende Jugoslawiens und
die Rolle, die alternative Kultur dabei gespielt hat. Der Film ist
bis heute der größte Kassenschlager Sloweniens.
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