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Manchester
1976: Tony Wilson, TV-Moderator bei Granada-TV, erlebt bei einem
Gig der Sex Pistols seine Offenbarung. Hingerissen von diesem Einschlag
in der Geschichte der brit. Pop-und Rockkultur ist das für ihn eine
Initialzündung, und er gründet mit Freunden das Plattenlabel 'Factory
Records', das schon bald einen einzigartigen Ruf genießt durch die
Bands, die es unter Vertrag nimmt. Joy Division, die damals depressivste
Band des Planeten, haben daran einen wesentlichen Anteil, ihr Sänger
Ian Curtis wird zum Mythos, den sein früher Selbstmord zusätzlich
zementiert. Die übriggebliebenen Musiker der Band steigen als New
Order wie Phönix aus der Asche und setzen über den damals gängigen
britischen New Wave hinaus erste Akzente in Richtung Elektrorhythmen.
Dann folgen die Happy Mondays, und die musikalische Ära des Acid-House
beginnt und feiert ihre rauschhafte Existenz. Ihr Geburtsort ist
die 'Hacienda', die schnell zu einem der berühmtesten Clubs weltweit
wird. Michael Winterbottom erzählt diese Jahre unglaublicher Turbulenzen,
Energien und Exzesse als eine schwarze Komödie, die schrill, überdreht
und überlebensgroß diese wunderbaren Lebenssäfte Musik, Sex und
Drogen zu einer herrlichen Hommage verdichtet.
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