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24 hour party people | Großbritannien 2002 | 116 min. | OF

R: Michael Winterbottom; B: Frank Cottrell-Boyce; P: Andrew Eaton; K: Robby Müller; D: Steve Coogan, Shirley Henderson, Paddy Considine, Sean Harris

Manchester 1976: Tony Wilson, TV-Moderator bei Granada-TV, erlebt bei einem Gig der Sex Pistols seine Offenbarung. Hingerissen von diesem Einschlag in der Geschichte der brit. Pop-und Rockkultur ist das für ihn eine Initialzündung, und er gründet mit Freunden das Plattenlabel 'Factory Records', das schon bald einen einzigartigen Ruf genießt durch die Bands, die es unter Vertrag nimmt. Joy Division, die damals depressivste Band des Planeten, haben daran einen wesentlichen Anteil, ihr Sänger Ian Curtis wird zum Mythos, den sein früher Selbstmord zusätzlich zementiert. Die übriggebliebenen Musiker der Band steigen als New Order wie Phönix aus der Asche und setzen über den damals gängigen britischen New Wave hinaus erste Akzente in Richtung Elektrorhythmen. Dann folgen die Happy Mondays, und die musikalische Ära des Acid-House beginnt und feiert ihre rauschhafte Existenz. Ihr Geburtsort ist die 'Hacienda', die schnell zu einem der berühmtesten Clubs weltweit wird. Michael Winterbottom erzählt diese Jahre unglaublicher Turbulenzen, Energien und Exzesse als eine schwarze Komödie, die schrill, überdreht und überlebensgroß diese wunderbaren Lebenssäfte Musik, Sex und Drogen zu einer herrlichen Hommage verdichtet.

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2.10. 20.00 Eiszeit
5.10. 22.30 Hackesche Höfe
7.10. 20.00 Stadtbad Oderberger Str.
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