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stoked:
the rise and fall of gator | USA
2002 | 82 min. | OF
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Helen Stickler; K: Jeff Glasse, Ian O’Roarty, Dag Yngvesson; D: Mark
'Gator' Rogowski, Tony Hawk, Stacy Peralta |
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Diesen
Film über Mark 'Gator' Rogowski, Skater-Bad Boy und Teenageridol
der Achtziger Jahre, einfach nur eine Skateboard-Dokumentation zu
nennen, ist schlicht untertrieben. 1991 wurde er, am Tiefpunkt seiner
Karriere, wegen Vergewaltigung und Mordes zu 31 Jahren Gefängnis
verurteilt. Ein Schock für die Skate-Szene. Trotz großen Medieninteresses
blieben die Hintergründe der Tat allerdings lange ungeklärt. Helen
Stickler geht in STOKED – RISE AND FALL OF GATOR aber nicht nur
der Geschichte um Gator Rogowski auf den Grund. Ihr Film ist eine
sehr genaue Schilderung der amerikanischen Skateboard-Szene der
80er, die parallel zum Vormarsch von MTV und der verstärkten Vermarktung
von Jugendkultur ihren Durchbruch vom Nischen- zum Breitensport
erlebte. In Sportikonen wie Gator oder Tony Hawk, beide noch Teenager,
fanden die Sponsoren zugkräftige Werbeträger. Aber der schnelle
Ruhm zog auch Konsequenzen nach sich. Stickler liegt nicht viel
an der Glorifizierung der damaligen Skater-Szene. Ihre packende
Dokumentation schwankt stets zwischen Begeisterung für den Lifestyle
und Kritik an der Vermarktung der Jugendlichen und sie hat aus dieser
Zeit fantastisches Archivmaterial zusammengetragen.
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