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Nômadas
ist mit Sicherheit einer der verstörendsten und faszinierendsten
Filme, die das spanische Kino in den letzten Jahren hervorgebracht
hat.
Es ist die Geschichte von Sara und Alex, die in einer Parallelwelt
zu leben scheinen, verbunden miteinander, ohne es zu wissen. Beide
leben einsam und zurückgezogen, begeben sie sich in die Außenwelt,
endet es meist mit einer Katastrophe. Alex tötet wahllos, während
Sara das willkommene Opfer ist. Sie gerät an Barba und Calvo, die
zwar zu zweit, aber kein deut lebensfähiger sind. Auch sie kennen
nur Gewalt, Schmerz und Unterdrückung. So finden die vier zueinander.
Das behutsam, fast zärtlich inszenierte Wechselspiel von regressiver
Poesie und exzessiver Gewalt macht den Debutfilm von Lopez-Gallego
zu einem Kinoerlebnis von schaurig-schöner, beklemmender Intensität.
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