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Eine
10-jährige Reise durch die Welt des Voodoo. 1988 fährt der Fotojournalist
A. Venzago im GEO-Auftrag in das westafrikanische Benin. Seine Vespa
den Geist auf, direkt vor einem Voodoo-Kloster. Mahounon, einer
der mächtigsten Voodoo-Priester Afrikas, bietet seine Hilfe an.
Er legt ein Orakel für ihn - Venzago ist fasziniert. Mahounon wird
zum Führer in die geheimnisvolle Welt des Voodoo. Venzago wird Zeuge
der Suche nach Mahounons Nachfolger, der sich als ein 12-jähriger
Knabe namens Gounon entpuppt. Die Suche, die strenge Ausbildung
und die Vorbereitung des Jungen auf sein Priesteramt werden von
Venzago fast 10 Jahre mit der Kamera verfolgt: die geheimen Riten
und Zeremonien; schwarze und weiße Magie, ekstatische Tänze und
die Wirkung des 'Fa', des Orakels des Voodoo-Blutopfers. Im letzten
Jahr der Dreharbeiten stirbt Mahounon, sein mittlerweile 17-jähriger
Nachfolger muß seine Ausbildung alleine benden, um in den Kreis
der Hohepriester aufgenommen zu werden. Venzago weist mit diesem
filmischen Experiment weit über die Form des klass. Dokumentarfilms
hinaus. Ihm gelingt eine Innenansicht, ohne seine europ. Perspektive
und die daraus resultierende Distanz zu verleugnen. Das ist die
schwerste Aufgabe.
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