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ken park | USA/NL/F 2002 | 96 min. | OmU

R: Larry Clark; B: Harmony Korine; P: Kees Kasander; K: Edward Lachman, Larry Clark; D: Tiffany Limos, Stephen Jasso, James Ransone, James Bullard

Bereits die Anfangssequenz bläst einem das Gehirn weg, im doppelten Sinne: Wir sehen einen dieser typischen amerikanischen Vororte made in California, dieser heißt Visalia, alles ist hell und bunt, das typische Idyll-Szenario. Ein Skater rollert über die Bürgersteige, hin zum Skate-Park, dem einzig vernünftigen Ort an dem sich die Jugendlichen hier vergnügen können; er skatet eine Runde, setzt sich, holt eine DV-Kamera hervor, schaltet sie ein, holt eine Pistole raus und schießt sich vor laufender Kamera in den Kopf. Der Junge, der sich da selbst gerichtet hat, gehört zu einer Skater-Clique, deren verschiedene Lebens-und Familiengeschichten im Verlauf von KEN PARK ineinander verwoben erzählt werden. Harmony Korine hat für KEN PARK ein Drehbuch geschrieben, das kein Tabu auslässt und die amerikanische Familie an den Pranger stellt. Da bleibt nichts ausgespart, von emotionaler Leere über sexuellen Mißbrauch bis hin zum religiösen Wahn, aber inmitten der Hölle bewahren die Jugendlichen trotz allem auch eine Utopie von Liebe.

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3.10. 20.00 Blow Up
5.10. 20.15 Hackesche Höfe
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