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hysteric | Japan 1999 | 110 min. | OmeU

R: Takahisa Zeze; B: Kishu Izuchi; P: Akira Toshikura, Yoshitaka Tanaka; K: Koichi Sato; D: Hijiri Kojima, Koji Chihara, Shingo Tsurumi

Der Mythos von "Bonnie & Clyde" ist unsterblich und universell, und so gibt es natürlich auch die japanische Version, basierend auf einem Mordfall 1994 in Tokyo, der damals in den Medien für großen Aufruhr sorgte. HYSTERIC basiert auf dieser Geschichte und erzählt sie im Stil eines Geschwindigkeitsrausches, den das junge Paar exzessiv auslebt, bricht aber mit der herkömmlichen narrativen Struktur, in dem er das Verbrechen ohne Motiv bis zu den Anfängen zurückverfolgt und auch die Frage aufwirft, ob die Zukunft der beiden nicht auch anders hätte aussehen können. Mami ist eine junge Kindergärtnerin, die an der eingeschliffenen Routine ihres täglichen Lebens knabbert und von einer großen Leere und Langeweile zerfressen wird. Als sie den jungen Tomoaki kennenlernt, ist sie sofort von ihm und seinem Auftreten beeindruckt: Er weiß, was er will und er weiß es auch zu bekommen. Nach einer Reihe von kleineren Raubüberfällen finden sie sich auf einmal in einer Spirale der Gewalt wieder, die sich immer mehr zuspitzt. Mit dem Rücken zur Wand werden ihre Aktionen immer unüberlegter und verzweifelter und der Preis den sie und ihre Opfer bezahlen müssen immer höher.

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