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Sox
ist ein junger schwarzer Schauspieler, der für eine Gangsterrolle
in einer Fernsehserie vorspricht, nur leider keinen Schimmer hat,
wie ein richtiger Gangster posiert und redet. Deshalb fällt er bei
seinem ersten Casting komplett durch und entschließt sich in Soweto
direkt vor Ort für seine Rolle zu recherchieren. Natürlich kriegt
er zunächst einmal Stress mit den echten Ghetto-Gangstern, als er
versucht diese auf naiv anzuquatschen, aber weil er ziemlich hartnäckig
ist und ihr Vertrauen gewinnt, wird er in die Regeln und Rituale
der Soweto-Unterwelt eingeführt. Zusehends reizt ihn dieses schnelle
und gefährliche Leben nach ganz eigenen Gesetzen, und selbst als
er seine Rolle beim Fernsehen bekommt, zieht es ihn immer wieder
nach Soweto zu seinen neuen Freunden. Die Grenzen zwischen Realität
und Fiktion beginnen zu verschwimmen, weil die Gangster nun auch
noch anfangen einen auf Kameratauglichkeit zu machen. In einer großartigen
Mischung aus Action und Komik (toll die Szene wenn der eine Gangster
im Kino den Gangster auf der Leinwand erschießt), die aber nicht
die sozialen Hintergründe in Soweto ausspart, erzählt Oliver Schmitz
eine intelligente Geschichte über das alltägliche Überleben im modernen
Südafrika.
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