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finnlandia
| Deutschland
1999 | 118 min.
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| R/S:
Eleni Ampelakiotou, Gregor Schnitzler; B: E. Ampelakiotou, Karl-Heinz
Zubrod; K: Ali Goezkaya; P: Gudrun Ruzickov-Steiner; D: Caroline Baehr,
Marc Hosemann, Erdal Yildiz |
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Was
für ein Paar wie ein entspannter Urlaub in der Einsamkeit Finnlands
begann, endet tragisch. Er ist tot und sie steht voller Fragen und
Trauer allein zurück-gelassen da. Während sie versucht die Umstände
seines Todes zu rekonstruieren, scheint sich nach und nach ein Puzzle
aus Erinnerungen, Momenten und Erscheinungen zusammenzufügen, das
die Realität wie ein Aufwachen aus einem Alptraum erscheinen läßt.
Der Debütfilm von Eleni Ampelakiotou und Gregor Schnitzler (in der
deutschen Kinoszene mit "Was tun wenns brennt" und "Soloalbum"
inzwischen fest etabliert) ist ein interressantes Experiment. Visuell
sicherlich ein Hochgenuss und allein deshalb schon den Kinobesuch
wert, erweist sich die totale Nachsynchronisation des Films als
sein größtes Manko, da den Protagonisten so viel Leben und Dynamik
verloren geht. Aber im Grenzbereich zwischen Leben und Tod verschwimmen
auch die natürlichen Gesetze des Filmemachens zu neuen Ufern.
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