|
|
|
cq
| USA/F/LUX/IT
| 91 min. | engl. OF
|
| R/B:
Roman Coppola; P: Gary Marcus, Francis Ford Coppola, Willi Baer; K:
Robert D. Yeoman; D: Jeremy Davies, Angela Lindvall, Elodie Bouchez,
Gerard Depardieu, Jason Schwartzman, Billy Zane |
|
Paris
1969. Die Dreharbeiten zum Sci-Fi Movie "Dragonfly", angesiedelt
im Jahr 2000, geraten ins Stocken als sich der Altregisseur in seine
sexy Hauptdarstellerin verguckt und unfähig ist, den Film zu beenden.
Er wird gefeuert und durch einen jungen US-Filmemacher ersetzt,
der privat an seinem filmischen Tagebuch ar-beitet. Der Produzent
will ein Ende mit einem Bang! Auf der Suche danach ver-liebt auch
er sich in seine Darstellerin. Sie verfolgt ihn im Traum und die
Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen. Er muß beweisen,
daß er ein wahrer Regisseur ist, der die Widrigkeiten des Lebens
vor/hinter der Kamera zu meistern versteht. CQ ist somit auch die
Geschichte einer Selbstfindung. Roman Coppola ist mit seinem Regiedebüt
eine wundervolle Arbeit gelungen, dessen Hauptthema, das Filmemachen,
auf mehreren Ebenen reflektiert wird. Das bekannte Konzept vom Film
im Film und das Subthema der Durchdringung der äußeren Realität
durch die filmische, wird hier durch die Tatsache, dass Roman nunmal
Francis Ford Coppolas Sohn ist, in die Wirklichkeit hinein erweitert.
Es entsteht somit ein komplexes selbstreferentielles Vexierbild
von erhabener Schönheit.
|
|
|