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Ein
Mann kauft eine DV-Cam, verlässt sein bisheriges Leben und nimmt
in einer fremden Stadt – Berlin – eine neue Identität an: Ludwig.
Die Kamera ist von nun an immer an, begleitet ihn in jedem Moment
und beginnt nach und nach die Grenzen von Fiktion und Realität zu
verwischen. Der Trip wird zum Trip, ob Alpoder Traum, wer bestimmt
den Punkt des Erwachens?
Lôpez Gallegos zweiter Film, komplett digital gedreht, beschwört
diese Obsession mit der ihm eigenen Konsequenz. Die Kamera ist permanent
mit dem Protagonisten liiert, narzistischer geht es kaum. Der Zuschauer
wird zum aktiven Komplizen, die Frage ist von wem: Kamera oder Ludwig.
Beeindruckend fließen all die technischen Möglichkeiten dieser kleinen
Mini DV wie von selbst in den Film ein und so ist „Sobre el Arcoiris“,
neben seiner genialen Grundidee, eine der intellegentesten und innovativsten
Auseinandersetzungen
mit modernem Filmemachen.
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