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1/2
miete
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CREDITS
. SYNOPSIS |
Auf
den ersten Blick ist 1/2 MIETE ein Cyber-Thriller, die Geschichte
eines jungen, brillianten Computerhackers, der den Deal seines Lebens
machen will (illegal) und dabei zusehends den Bezug zur Realität verliert.
Als seine höchst paranoide Freundin plötzlich ertrunken in der Badewanne
liegt, nimmt er das im ersten Moment gar nicht richtig wahr, doch
dann beginnt ein ganz eigener Film in seinem Kopf. Er steigt in den
nächstbesten Zug und landet in Köln, aber die Stadt spielt eher eine
untergeordnete Rolle. Ziellos streift er durch die Straßen und lungert
herum ohne zu wissen warum und wieso. Aus der Not heraus, weil er
einfach nur ein Dach über dem Kopf sucht, bricht er in eine Wohnung
ein und quartiert sich in dieser quasi als „stiller Mitbewohner“ ein,
der immer verschwindet, wenn der eigentliche Mieter auftaucht. Natürlich
geht das nicht lange gut, aber sein Hauptmieter, ein verkrachter Drehbuchautor
(Thomas Kapielski ganz wunderbar) hat großen Spaß an dieser Situation.
Mehr und mehr dehnt er seine Aktivitäten über das ganze Haus aus und
quartiert sich in verschiedenen Wohnungen und Leben ein. Marc Ottiker
gelingt es durch das Arbeiten mit DV genau diese Atmosphäre des Eindringens
in den Lebensraum anderer Menschen präzise und stimmig einzufangen.
1/2 MIETE ist der erste Film des 'Radikal Digital'-
Projektes. |
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